Transformative Begegnung

Beziehe Deine gesamte Wahrnehmungskompetenz ein.

Hier erfährst Du, welche Denkschulen wir in der Entwicklung unseres Ansatzes der transformativen Begegnung verbinden.

Wir beziehen uns auf eine systemische Coaching- und Beratungspraxis, auf die Werkzeuge der Theory U und die Weiterentwicklung dieser Ansätze.

Wir unterstützen Dich, Organisationen und Gruppen dabei, Denkräume zu öffnen, Perspektiven zu wechseln, Zusammenhänge zu erkennen und neue kreative Wege zur Zielfindung- und erreichung zu gehen.

Wir geben dem intuitiven Körperwissen Raum und nutzen Techniken, die das sinnliche Erfahren fördern.

Zuhören, Stille, geführte Reflexion, räumliche Darstellung und künstlerische Interventionen sind Teil unseres Ansatzes.

Manchmal ist es sinnvoll, “mit den Händen zu denken”: Durch das physische Tun können gemeinsame Bilder geschaffen und Blockaden überwunden werden.

Das Darstellen und Erleben im Raum erleichtert es im Hier und Jetzt anzukommen.

Weshalb wir Dich für transformative Begegnung begeistern möchten

Die Gegenwart verlangt ein hohes Maß an Kreativität und Flexibilität von uns bei gleichzeitiger Orientierung hin auf Ziele, die wir noch nicht richtig greifen können. Klingt komplex? Ist es auch.

Wir alle sind Mitgestaltende eines tiefgreifenden Wandels in unserer Gesellschaft, der geprägt ist durch große Zukunftsfragen und Komplexität.

Diese Fragen können wir weder als Einzelpersonen noch als Organisationen mit “Business as usual” lösen. Das ist den meisten im Prinzip klar und dennoch fällt es schwer danach zu handeln.

Wie wäre es, gemeinsam auf eine Lernreise zu gehen? Eine gemeinsame Erfahrung erleben, die uns ermöglicht einen Schritt zurückzutreten und zu Beobachter*innen unserer Entscheidungen zu werden? Wenn es uns gelingt uns selbst und anderen sinnstiftend zu begegnen?  Wir nennen das transformative Begegnung.

Welches Ziel möchten wir durch transformative Begegnungen erreichen?

Unser Ziel ist es, durch transformative Begegnungen tiefere Einsichten zu ermöglichen. Auf dieser Basis entwickeln wir eine gemeinsame Perspektive und bereiten den Boden für eine gute Zusammenarbeit. Dabei beziehen wir die gesamte Wahrnehmungskompetenz ein, die wir als Menschen haben.

Wir gestalten den Raum, der transformative Begegnungen ermöglicht, mit Workshops, Einzelarbeit und in Form von Online-Seminaren.

Das Erlebnis menschlicher Begegnung (Carl C. Rogers)

Wir teilen die Begeisterung von Carl R. Rogers für das Erlebnis menschlicher Begegnung in Encounter-Gruppen.

Aus unserer Sicht ist es vorteilhaft für die Zusammenarbeit und das Zusammenleben uns mit den positiven Werten von Encounter-Gruppen zu befassen.

Wenn wir schon die Zeit miteinander verbringen, dann so, dass wir uns im Miteinander als besondere und einzigartige Wesen schätzen und uns ehrlich und wohlwollend begegnen.

Dass wir uns erkannt fühlen und uns in unserem Menschsein annehmen können, sollte an dem Ort, an dem wir so viel unserer Lebenszeit verbringen, selbstverständlich sein.

Wir beschäftigen uns daher z.B. mit der Frage, wie wir so gern benutzte Worte wie Wertschätzung, Vertrauen und Transparenz in Organisationen mit Leben füllen. Und wie durch Begegnung ein stärkendes Umfeld entsteht.

Carl Rogers selber führt den Ursprung auf Kurt Lewin zurück, der sich am Massachusetts Institute of Technology (MIT) damit befasste, wie die Fähigkeit zur menschlichen Beziehung trainiert werden könnte.

Diese sogenannten T-Gruppen von Kurt Lewin, sind sogar der Ursprung der Organisationsentwicklung.

Wenn Du Dich schon mit Change Management und Organisationsentwicklung beschäftigt hast, ist dir das 3-Phasen-Modell, als Modell für Veränderungsprozesse in Gruppen sicher über den Weg gelaufen.

Das MIT spielt auch in unserer Gründungsgeschichte noch eine Rolle.

Theory U (C. Otto Scharmer)

Die Theory U ist eine Methode, die Transformationsprozesse strukturiert und erleichtert. Sie wurde von Otto Scharmer am MIT entwickelt und baut auf Modellen, wie etwa den Methoden von Kurt Lewin oder Peter Senge auf.

Die Theory U ist ein Prozessmodell, dass viele bereits bekannte Elemente und Techniken, wie zum Beispiel Elemente aus dem Design-Thinking in einem U-Prozess genannten Ablauf so kombiniert, dass es in der Praxis leicht umgesetzt werden kann.

Auf dem Absteigenden Teil des U, geht es um das Ablegen alter Denk- und Verhaltensweisen, dem Loslassen und einer unvoreingenommenen neuen Betrachtung.

Im tiefsten Punkt geht es um eine Vergegenwärtigung, bevor man über das Verdichten und die Co-Kreation zu neuen und überraschenden Lösungen kommt.

Wichtig ist Otto Scharmer, dass der U-Prozess genutzt wird, um die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Abgründe der Gegenwart konstruktiv und kreativ zu überwinden.

Deshalb zeigt das U in seiner Spiegelung die Schattenseiten auf, die aus Verleugnung der Wirklichkeit, geistiger Abwesenheit und Enttäuschung schließlich zur Zerstörung führen.

Insofern geht es bei der Theory darum, nicht nur vordergründig und mit sich immer wiederholenden Lösungsansätzen zu agieren, sondern im Hier und Jetzt eine wünschenswerte Zukunft zu gestalten.

Wenn Du Dich näher über die systemische Praxis informieren möchtest, folge diesem Link.

Wenn Du mehr über die Theory U erfahren möchtest, findest Du

hier eine  ausführliche Einführung,

hier eine Kurzeinführung

und hier mehr über das Presencing Institut.

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